Nuki, Pommes, Herz – und wieder Vollgas bei den Vereinsmeisterschaften

Nachdem das letztjährige Clubrennen dem Schneemangel zum Opfer fiel, war am 08.03.2025 in Brunni-Alpthal wieder Vollgas angesagt. Am Morgen -3°C, nachmittags +17°C, also satte 20°C Temperaturunterschied bedeutete ein grosse Herausforderung für die Service-Männer und -Frauen bei der Wahl der Rennwachse und für alle bei der Wahl der Kleider. Wie 2022 wurde das Clubrennen in zwei Riesenslalomläufen ausgetragen. Preise gab es in zwei Kategorien: 1. Ganz klassisch für die schnellste Zeit in einem «Best-of-Two» (nur der schnellere Lauf zählte) und 2. einem «Differenzler» mit der geringsten Zeitvarianz zwischen den beiden Durchgängen. Die Schneedecke präsentierte sich als dünn, hielt aber, so dass sich rund 60 Rennsport-Fans um die Vereinsmeisterkrone «matchen» (sprich: mätschen) konnten. Nachdem alle ihre Startnummer von Linda Nielsen und Esther Urech bezogen hatten, Startchef Hansueli Minder und Zeitnehmer Dominik Fritschi parat waren, der Streckenwärter Markus Steinmann seine Position eingenommen hatte, konnte Speaker Heinz Gaisser den Start pünktlich um 10 Uhr auf dem von Alt-Cheftrainer Rudi Ravasio ausgesteckten Kurs verkünden.

Da die amtierenden Vereinsmeister nicht zur Titelverteidigung antreten konnten, war der Weg frei für neue Gesichter zuoberst auf dem Podium.

In der Kategorie U9 (Jahrgänge 2016 und jünger) flitzte bei den Meitli Amalia Hinteregger am schnellsten ins Tal vor Nora Nielsen und Estelle Heinzmann, wobei einen Podestplatz bei drei Starterinnen alle auf sicher hatten. Bei den jüngsten Knaben schnappte sich Emil Steinmann die Gold- Medaille knapp vor Gianni Moreira und Dean Bowles. In der Kategorie U11 (Jg. 2014-2015) strahlten Federica Hinteregger, Sofia Hartley und Bogi Szakacs auf dem Podest um die Wette. Bei den U11- Knaben konnte sich Eric Bowles vor Simon Fend und Leandro Ferreira durchsetzen. In der starken JO- Mädchen-Kategorie (Jg. 2009-2013) gab es einen Favoritensieg der RLZ-Kaderathletin Emma Dugar, jedoch nur knapp vor Estelle Thiel und Romy Kamp. Die Vereinsmeisterkrone der JO-Boys darf sich Severin Ramseier aufsetzen, Silber ging an Daniel Thiel, Bronze an Yves Huber. Bei den Damen liess Tina Duger einen Spitzenlauf raus und krönte sich damit vor Madlaina Muntwyler und Steffi Bowles nicht nur zur neuen Vereinsmeisterin sondern erzielte auch die Tagesbestzeit. Traditionell war das Starterfeld bei den Männern am grössten. 18 ehemalige FIS-Läufer, Nostalgie-Fans und Papis lieferten sich heisse Fight. In der offiziellen Kategorie gewann Daniel Gerber vor Christian Thiel und Kai Wenk.

Skiclub Hausen am Albis – Ü18

In der (inoffizellen) Familienwertung konnten die Thiels drei Silberne ergattern, Familie Bowles ging mit einer Goldenen und zwei Bronzenen nach Hause und jeweils zwei Goldene erkämpften sich die Hintereggers und die Dugars. Noch spannender waren die Familien-internen Duelle: Wie lange halten die Altvorderen gegen ihren Nachwuchs noch Stand? Hier zeigte sich ein bunt gemischtes Bild. Bunt war es auch auf dem Differenzler-Podest auch bekannt als «Wundertüten-Podium», da nicht wie üblich die schnellste Zeit zählt sondern die kleinsten Zeitdifferenz zwischen den beiden Läufen. Und so fand sich die jüngste Teilnehmerin Estelle Heinzmann mit Jahrgang 2018 als Zweite zwischen den Herren Kai Wenk, der eine identische Zeit fuhr, und Sergio Moreira. Zur Belohnung gab es Schokolade und – Jasskarten.

Differenzler Podest

Nach dem Mittagessen im Hotel Brunni folgte die Rangverkündigung mit anschliessender Verlosung eloquent moderiert durch Präsident Heinz Gaisser. Neben den begehrten Medaillen und den Wanderpokalen gab es feine Plättli der Metzgerei Weiss zu gewinnen. Bei der Verlosung durften sich einige Glückspilze über Sachpreise und Gutscheine von Voitsport, dem Skirennsport-Spezialist aus Zürich-Albisrieden, der Hausemer Drogerie Rütimann und El Pedal, der Velo-Spezialist aus Hausen-Heisch freuen. Zu guter Letzt durften alle Kids einmal in die Schleckzeugboxen mit Nuki, sauren Pommes und Herz greifen. Die vollständige Rangliste findet sich zum Selbststudium auf der Vereins-Homepage unter den Resultaten.

Hier noch ein Bild aus der Nostalgie-Abteilung

Skiclub Hausen am Albis Nostalgie