Zwei Siege der RG Albis beim Voitsport-Race

Am Sonntag, dem 01.03.2026, herrschte bei der RG Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, Hochbetrieb: Das beliebte Kinderskirennen stand auf dem Programm und verlangte die geballte Manpower des ganzen Vereins. Trotz der zu warmen Temperaturen präsentierte sich die Piste in Haggenegg in gutem Zustand. So konnte Kurssetzer Ulf Nielsen für die rund 70 jungen Athletinnen und Athleten einen anspruchsvollen Combi-Race mit abwechselnden Elementen aus Slalom und Riesenslalom stecken. Das Rennen wurde im bewährten Smart Competition-Format ausgetragen mit drei Durchgängen, wovon die beiden besten in die Wertung kamen. “Smart” wurde der Wettbewerb unter anderem durch die vier Side-Events Parallelslalom, freies Fahren, Start-Übung und Skating- Übung, so dass für die Kids statt der üblichen Warterei Spass und Bewegung geboten wurden.

Action bei den Side-Events – Startübung

In der Kategorie MU9 (Meitli, Jahrgänge 2017 und jünger) lieferte sich RG-Albis-Nachwuchshoffnung Nora Nielsen ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Lara Czermak von der RGZO und hatte am Ende mit 35 Hundertstelsekunden die Nase vorn. Das Podest komplettierte Juna Kramer von Zürileu. Bei den KU9-Knaben gab es für die Säuliämtler Talentschmiede noch mehr Grund zum Jubeln: Andrin Käppeli siegte vor Vereinskollege Emil Steinmann aus Uerzlikon, Dritter wurde Benjamin Baumgartner (RGZO). In der Kategorie MU11 holten sich die Zwillingsschwestern Leila und Lena Kümin aus Feusisberg Gold und Bronze, Silber sicherte sich Cara Kramer von Zürileu. Bei den KU11- Knaben überzeugte Samuel Geisser aus Altendorf mit Tagesbestzeit und gewann knapp vor Beat Stössel und Nik Kümin aus Feusisberg. Die verdienten Pokale gab es bei der Rangverlesung durch RG Albis-Leiter Jan Herud für die ersten drei, alle Kinder erhielten jedoch eine Überraschung und eine Teilnehmermedaille.

Das Podest von links Emil Steinmann Andrin Käppeli und Benjamin Baumgartner
Action bei der Voitsport-Race-Siegerehrung

Neue Vereinsmeister 2026: Désirée Benz und Florian Fend

In der mittlerweile Standard gewordenen Schnee- und Wetter-Lotterie am Sonntag, 22. Februar 2026hatten die Alpinen des Skiclubs aus Hausen ausgesprochenes Glück: morgens eine harte und schnelle Piste bei -2°C, mittags eine weiche Sulzunterlage bei +11°C. Dies waren die Bedingungen, auf denen die diesjährigen Clubmeisterschaften in Brunni-Alpthal ausgetragen wurden. Die Rennstrecke hielt bestens und statt durchnässendem Regen (wie am Vortag) zeigte sich die Frühlingssonne.

Traditionell gab es zwei Kategorien: Der «Differenzler», bei dem der Sieg über die kleinste Zeitvarianz zwischen zwei Durchgängen ermittelt wird und klassisch die schnellste Zeit im Best-of Two-Modus, bei dem nur der schnellere Lauf in die Wertung kommt. 53 Cracks, Nostalgie-Fans, Papis, Mamis und der ganze Rennsportnachwuchs fuhren die neuen Vereinsmeister- und meisterinnen unter sich aus und lieferten sich heisse Fights.

In der Kategorie U9 (Jahrgänge 2017 und jünger) flitzte bei den Buben Andrin Käppeli am schnellsten ins Tal vor den Brüdern Dario und Simon Häcki. Emil Steinmann, eigentlich Favorit, nahm zuviel Risiko und schied beide Male aus. In der Kategorie U11-Meitli (2015-2016) gewann Andrea Suter vor Sophia Käppeli und Amalia Hinteregger. Bei den U11-Knaben setzte sich Harry Korrodi vor Dean Bowles und Moritz Steinmann durch. Bei den JO-Mädchen (2010-2014) reichten sich Julia Suter vor Laura Fend und Aurelia Hinteregger auf dem Podest die Hand. Den Vereinsmeistertitel der JO-Boys verteidigte RLZ-Kaderfahrer Severin Ramseier, Silber ging an Hector Herud, Bronze an Valentino Vietti. Bei den Damen zeigte Désirée Benz, Schweizer Meisterin 2025 im Skicross, einen starken Lauf und holte sich die Vereinsmeisterkrone vor Lina Ramseier und Luzia Steinmann. Im traditionell grössten Starterfeld sicherte sich bei den Männern der Kaderläufer Florian Fend den Titel mit Tagesbestzeit vor dem enthronten Vorjahressieger Daniel Gerber. Das Podest komplettierte Armin Häcki.

Die Mini-Minis
KU9 Buben
MU9 Mädchen
JO Meitli
Das Damenpodest
Das Herrenpodest

In der inoffiziellen Familienwertung hatte Familie Suter mit zwei Goldenen die Nase vorn vor drei Familien mit jeweils einmal Gold und einmal Silber, nämlich den Käppelis, den Fends und den Ramseiers. Drei Medaillen nahm Familie Häcki mit heim: Silber und zwei Bronzene. Ebenfalls zweimal Bronze hängen bei den Familien Steinmann und Hinteregger zu Hause. Noch spannender waren die Familien-internen Vergleiche Jung gegen Alt. Der Nachwuchs hatte fast alle Duelle gewannen. Einzig Luzia Steinmann war zu schnell für ihre Söhne.

Das «Differenzler»-Podest ist immer für Überraschungen gut, da es in dieser Wertung natürlich auch ein wenig Glück braucht. In der anderen Kategorie als Vierter noch knapp am Podest vorbei geschrammt, stand Christian Benz mit auf die Hundertstel identischer Zeit zuoberst vor dem VaterSohn-Duo Christian Adlhart und Florian Fend (0.02s). Über den dritten Platz und eine TobleroneStange freute sich Federica Hinteregger (0,06s).

Das Differenzler Podest

Vor der Rangverkündigung lud der Skiclub zum Mittagessen ins Hotel Brunni ein. Speaker und Präsident Heinz Gaisser gab sich die Ehre, die begehrten Medaillen und Wanderpokale zu überreichen. Für die Männer gab es zudem feine Plättli von der Metzgerei Weiss, die Damen freuten sich über Gutscheine der Drogerie Rütimann. Bei der Verlosung durften sich einige Glückspilze über Sponsoren-Gutscheine von Voitsport, dem Skirennsport-Spezialist aus Zürich-Albisrieden, freuen. Und alle hatten zum Schluss einen tiefen Griff in die Schleckzeugboxen zu gut – für die Kids das (gar nicht so) heimliche Highlight. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Siegerinnen, ein grosses Dankeschön allen Helfern und Helferinne und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Neuer Ort, neues Glück: Herbst-Trainingslager in Sölden (Ö)

Nach vielen Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten, hat die RG Albis das Herbsttrainingslager vom Pitztal ins benachbarte Ötztal verlegt. Ausschlaggebend waren beste persönliche Kontakte zu den Tiroler Skiliftbetreibern, was das Stecken eigener Läufe auf dem Rettenbachferner, speziell zugeschnitten auf den eigenen Rennnachwuchs ermöglichte. In der ersten Woche der Zürcher Herbsferien Anfang Oktober bezog die RG Albis also mit eine 50-köpfigen Truppe Quartier in Sölden.

Das Training übernahmen federführend der ehemalige Kaderläufer und FIS-Fahrer Luc Weitering zusammen mit Felix Bayerle, die sich um die JO’s kümmerten, während die Minis von den Nachwuchstrainerinnen Nora Banfic und Aurelia Hinteregger zusammen mit erfahrenen Eltern-Trainern Ulf Nielsen, Silvia Zurfluh, Isabel Gartner und neu Ueli Korrodi technisch weiter gebracht werden sollten. Sowohl für die Minis als auch für die JOs ging es aber an den ersten beiden Tagen in Kleingruppen zunächst mit Techniktraining auf der freien Piste los. Neuschnee und dichter Nebel machten ein sinnvolles Stangentraining unmöglich.

Und wie jedes Jahr im Herbst auf dem Gletscher drängelt sich das Who-des-Who der internationalen Weltcup-Elite gerne auf die Fotos mit unseren Kids. Hier ein kleiner Auszug, wer uns da alles über den Weg lief: Manuel Feller, die österreichische Slalom-Nummer 1, River Radamus, der Mann der coolen Frisuren, Kajsa Vickhoff Lie, WM-Dritte im Super-G in Saalbach-Hinterglemm, Lara Colturi, der neue Stern am Slalom-Himmel und erste Jägerin von Mikaela Shiffrin, Wendy Holdener, Top-Läuferin aus Unteriberg, Camille Rast, die amtierende Slalom-Weltmeisterin und ebenso wie die amtierende Slalom-WeltcupKristallkugelgewinnerin Zrinka Lutic, dessen Trainer so freundlich war, unser Abschlussgruppenfoto zu schiessen.

Gruppenfoto mit Zrinka Lutic
Gruppenbild mit Aussicht auf 3’250 m Höhe
Türlersee Testlauf 2025 Sep

Türlersee-Lauf Konditionstest 22.09.2025

Der Regenradar kündigte just zum Startzeitpunkt um 18 Uhr den Durchzug einer dunklen
Front an, was einen beträchtlichen Teil der Freunde des Ski-Rennsports davon abhielt, sich
dem zweiten Leistungstest im September zu unterziehen. Die Helfer-Crew stand jedenfalls
parat und durfte auch nach dem Pächterwechsel des Campings die Scheune in Türlen als
Start- und Zielbereich nutzen. Der Niederschlag war dann zum guten Glück nur halb so
schlimm, so dass die Laufbedingungen für die 16 Sportlerinnen und Sportler um den Türlersee
passabel waren.

Fleissige Helfer am Testlauf

Die Tages-Bestzeit stellte in 18:35 Minuten Hector Herud (Jahrgang 2013; JO Knaben) auf.
Damit unterbot er seine eigene Zeit aus dem Mai um ganze zwei Minuten. Sein Kumpel Timo
Steinmann benötigte nur sechs Sekunden weniger, worauf er ebenfalls stolz sein konnte, hatte
er den schönen Türlersee doch eine Minute schneller umrundet als sein Papa und seine zwei
jüngeren Brüder Moritz und Emil. Gute Premieren-Leistungen zeigten Flurin Althaus (2016) in
19:23 und Harry Korrodi (2015) in 22:10.
Bei den JO-Meitli war Idun Nielsen (2013) mit 21:12 deutlich die Schnellste vor ihrer
Schwester Nora (2017, mit persönlicher Bestzeit in 23:24) und den Hinteregger-Meitli Amalia
(2016, ebenfalls mit PB in 23:37) und Federica (2014).
Um die 650m-Piccolo-Runde flitzten Olivia Gagliardi und Simon Häcki, der mit Jahrgang 2020
wieder einmal der jüngste Teilnehmer war.