1. Türlersee Testlauf 2026- Der lange Atem der kalten Sophie 11°C beim Türlerseelauf

Nur einen Tag nach dem Helfereinsatz beim Kantonalen Schwingfest in Mettmenstetten standen die Funktionäre des Skiclubs erneut im Einsatz. Beim ersten von zwei Konditionstests pro Jahr herrschten am 18. Mai 2026 nass-kalte 11°C, zum Laufen eigentlich beste Bedingungen. Der kalten Sophie, welche am 15. Mai den Abschluss der Eisheiligen bildet, sei Dank. Diese Voraussetzungen schätzten der Rennnachwuchs und alle Mamas und Papas, um ihre Fitness im Testlauf des Skiclubs Hausen unter Beweis zu stellen. Und tatsächlich hagelte es neue persönliche Rekorde: Etwa die Hälfte der 37 Finisher konnte die eigene Latte höher legen.

Die überragende Tagesbestzeit stellte Debütant Guillaume Rondy von Zürileu auf. Nachdem er sich als Begleiter seines Sohnes warm gelaufen hatte, rannte er bärenstarke 14:23 – seit mindestens zehn Jahren war keiner schneller.  Dahinter schafften es Dietmar Hinteregger in 16:51 und Markus Steinmann in 19:36 aufs virtuelle Podest. Das Top Drei bei den Damen waren gleich wie in 2024: Steffi Bowles zuoberst in 22:37 vor den mit 25:01 zeitgleichen Silvia Zurfluh und Luzia Steinmann.

In der JO-Kategorie (Jahrgänge 2008 und jünger) wollten es 19 Knaben wissen. Der Hausemer Marco Aschwanden (Jg. 2010) war deutlich der Schnellste über die 4-Kilometer-Runde in 15:28, womit er sich gegenüber seiner Premiere vor zwei Jahren um rund anderthalb Minuten steigerte. Zweitschnellster wurde Hector Herud in 16:42, ebenfalls mit einer ordentlichen Steigerung um knapp zwei Minuten. Mit 16:53 unterbot der Dritte Eric Bowles seine bisherige Zeit nochmal um rund eine Minute. Neue persönliche Rekorde konnten zudem verbuchen: Timo Steinmann (18:00), Dean Bowles (20:30) einer der Jüngsten in dieser Kategorie mit Jahrgang 2016, Moritz Steinmann (20:40), Harry Korrodi (20:59), Andrin Heinzmann (22:15, Jg. 2017), der mit einer Steigerung von 4:44 Minuten den grössten Leistungssprung vorweisen konnte und Stanislaus Herud (23:21).

Bei den JO-Meitli drehte Amalia Hinteregger (22:00, Jg. 2026) mit neuer persönlicher Bestzeit und einer Steigerung von über anderthalb Minuten die schnellste Runde. Dahinter folgten Idun (22:30, Jg. 2013) und Nora Nielsen (22:36, Jg. 2017), die sich ebenfalls um ca. 50 Sekunden verbessern konnte. Über zwei Minuten flotter als im Vorjahr war Carina Morscher (26:54, Jg. 2017) unterwegs.

Um die 650m-Piccolo-Runde flitzte Linus Morscher, mit Jahrgang 2022 der jüngste Teilnehmer, in 4:30. Simon Häcki verbesserte sich um 44 Sekunden (4:11) und freute sich mit allen anderen auf eine Belohnung aus der Schleckzeugbox. Die vollständige Rangliste findet sich auf der Homepage vom SC Hausen am Albis.

Neues aus der „Weltcup-Ecke“ – Saison 2025/26: Rückblicke, Rücktritte & Selektionen

Janine Mächler – Erster Europacup-Sieg in Hasliberg

Niels Hintermann (Jahrgang 1995): Nationalmannschaft – Rücktritt

Nachdem der Abfahrtsspezialist die vorherige Saison aufgrund seiner Krebserkrankung auslassen musste, arbeitete er hart an seinem Comeback und dies sehr erfolgreich. Mit Top Ten-Platzierungen, hervorzuheben sind die Ränge 6 und 7 auf der Streif in Kitzbühel resp. in Gröden, war er wieder mitten in der Weltspitze. Sehr schade und fast schon unverständlich war die Entscheidung, dass ihm der Start auf der Olympia-Abfahrt in Bormio verwehrt wurde. Aber das war für ihn rückblickend wohl alles nicht mehr so wichtig. Denn wenig später gab der in Weltcup-Kreisen geschätzte und beliebte Athlet doch ein bissl überraschend seinen Rücktritt. Die Bereitschaft, voll ans Limit zu gehen, war nicht mehr voll da und insofern war es konsequent, die Reissleine zu ziehen und den Rücktritt selbstbestimmt vor laufenden Kameras zu verkünden anstatt Verletzungs-bedingt nach einem Sturz per Pressemitteilung. Seinem abschliessenden Auftritt ist Respekt zu zollen. Und somit endete Niels’ Ski-Karriere, in welcher er durch viele Höhen und Tiefen gegangen ist und mit seinen Glanzlichtern unserem Skiclub viel Freude bereitet hatte, mit dem Abschiedsrennen in Lillehammer (NOR) am 21. März 2026. www.nielshintermann.ch

Reto Mächler (Jahrgang 2001): B-Kader

Siehe separater Artikel: „Schweizermeister“. www.retomaechler.com

Romina Burkhard (Jahrgang 2008)

Romina war bis zur Hälfte der vergangenen Saison im Cup, der für die C-Kader Selektion zählt, vielversprechend unterwegs, nach Halbzeit sogar in Führung liegend. Anfang Februar erlitt die Mettmenstetterin aus heiterem Himmel im Riesenslalom-Training in Engelberg einen Kreuzbandriss. Die Saison war damit gelaufen, ebenso die C-Kader Ambitionen. Diesen herben Rückschlag galt es für die junge Athletin zu verkraften. Der für ihren Trainingsfleiss bekannte Nachwuchsläuferin ist für die kommende Saison zu wünschen, dass sie an ihre alte Form wieder anknüpfen kann und verletztungsfrei bleibt.

Regionalen Leistungszentrum (RLZ) Hoch-Ybrig

Andri Moser (Jahrgang 2001)

Auch Andri, der das Skirennen-Fahren bei der Renngruppe Hausen gelernt hat, war vom Verletzungspech verfolgt, wodurch er in viele Rennen nicht sein volles Leistungspotenzial abrufen konnte. Nachteilig wirkte sich für ihn eine Reglementänderung aus, wonach die besten drei Resultate pro Disziplin zählen (statt bisher zwei). Der Bonstettener schaffte es somit nicht mehr, die erforderlichen Punkte zu erreichen und wurde vom B-Kader zum Regionalkader zurückgestuft. Dass er das Skifahren nicht verlernt hat, zeigte er bei den Schweizermeisterschaften mit einem 4. Rang im Riesenslalom, gerade einmal 13 Hunderstel am Podest vorbei. Wie die Reise nun weiter geht, ist noch offen. www.andrimoser.ch

Darüber hinaus wurden folgende Athletinnen und Athleten in den Regionalkader aufgenommen:

Florian Fend (Jg. 2009)

Estelle Thiel (Jg. 2009)

Finn Hufnagel (Jg. 2009)

Lotta Hufnagel (Jg. 2011)

Severin Ramseier (Jg. 2012)

Carl-Louis Wolter (Jg. 2012)

Daniel Thiel (Jg. 2012)

Unserem Skirennnachwuchs wünschen wir eine gute Vorbereitung und viel Glück in der neuen Saison.

Zwei Siege der RG Albis beim Voitsport-Race

Am Sonntag, dem 01.03.2026, herrschte bei der RG Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, Hochbetrieb: Das beliebte Kinderskirennen stand auf dem Programm und verlangte die geballte Manpower des ganzen Vereins. Trotz der zu warmen Temperaturen präsentierte sich die Piste in Haggenegg in gutem Zustand. So konnte Kurssetzer Ulf Nielsen für die rund 70 jungen Athletinnen und Athleten einen anspruchsvollen Combi-Race mit abwechselnden Elementen aus Slalom und Riesenslalom stecken. Das Rennen wurde im bewährten Smart Competition-Format ausgetragen mit drei Durchgängen, wovon die beiden besten in die Wertung kamen. “Smart” wurde der Wettbewerb unter anderem durch die vier Side-Events Parallelslalom, freies Fahren, Start-Übung und Skating- Übung, so dass für die Kids statt der üblichen Warterei Spass und Bewegung geboten wurden.

Action bei den Side-Events – Startübung

In der Kategorie MU9 (Meitli, Jahrgänge 2017 und jünger) lieferte sich RG-Albis-Nachwuchshoffnung Nora Nielsen ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Lara Czermak von der RGZO und hatte am Ende mit 35 Hundertstelsekunden die Nase vorn. Das Podest komplettierte Juna Kramer von Zürileu. Bei den KU9-Knaben gab es für die Säuliämtler Talentschmiede noch mehr Grund zum Jubeln: Andrin Käppeli siegte vor Vereinskollege Emil Steinmann aus Uerzlikon, Dritter wurde Benjamin Baumgartner (RGZO). In der Kategorie MU11 holten sich die Zwillingsschwestern Leila und Lena Kümin aus Feusisberg Gold und Bronze, Silber sicherte sich Cara Kramer von Zürileu. Bei den KU11- Knaben überzeugte Samuel Geisser aus Altendorf mit Tagesbestzeit und gewann knapp vor Beat Stössel und Nik Kümin aus Feusisberg. Die verdienten Pokale gab es bei der Rangverlesung durch RG Albis-Leiter Jan Herud für die ersten drei, alle Kinder erhielten jedoch eine Überraschung und eine Teilnehmermedaille.

Das Podest von links Emil Steinmann Andrin Käppeli und Benjamin Baumgartner
Action bei der Voitsport-Race-Siegerehrung

Neue Vereinsmeister 2026: Désirée Benz und Florian Fend

In der mittlerweile Standard gewordenen Schnee- und Wetter-Lotterie am Sonntag, 22. Februar 2026hatten die Alpinen des Skiclubs aus Hausen ausgesprochenes Glück: morgens eine harte und schnelle Piste bei -2°C, mittags eine weiche Sulzunterlage bei +11°C. Dies waren die Bedingungen, auf denen die diesjährigen Clubmeisterschaften in Brunni-Alpthal ausgetragen wurden. Die Rennstrecke hielt bestens und statt durchnässendem Regen (wie am Vortag) zeigte sich die Frühlingssonne.

Traditionell gab es zwei Kategorien: Der «Differenzler», bei dem der Sieg über die kleinste Zeitvarianz zwischen zwei Durchgängen ermittelt wird und klassisch die schnellste Zeit im Best-of Two-Modus, bei dem nur der schnellere Lauf in die Wertung kommt. 53 Cracks, Nostalgie-Fans, Papis, Mamis und der ganze Rennsportnachwuchs fuhren die neuen Vereinsmeister- und meisterinnen unter sich aus und lieferten sich heisse Fights.

In der Kategorie U9 (Jahrgänge 2017 und jünger) flitzte bei den Buben Andrin Käppeli am schnellsten ins Tal vor den Brüdern Dario und Simon Häcki. Emil Steinmann, eigentlich Favorit, nahm zuviel Risiko und schied beide Male aus. In der Kategorie U11-Meitli (2015-2016) gewann Andrea Suter vor Sophia Käppeli und Amalia Hinteregger. Bei den U11-Knaben setzte sich Harry Korrodi vor Dean Bowles und Moritz Steinmann durch. Bei den JO-Mädchen (2010-2014) reichten sich Julia Suter vor Laura Fend und Aurelia Hinteregger auf dem Podest die Hand. Den Vereinsmeistertitel der JO-Boys verteidigte RLZ-Kaderfahrer Severin Ramseier, Silber ging an Hector Herud, Bronze an Valentino Vietti. Bei den Damen zeigte Désirée Benz, Schweizer Meisterin 2025 im Skicross, einen starken Lauf und holte sich die Vereinsmeisterkrone vor Lina Ramseier und Luzia Steinmann. Im traditionell grössten Starterfeld sicherte sich bei den Männern der Kaderläufer Florian Fend den Titel mit Tagesbestzeit vor dem enthronten Vorjahressieger Daniel Gerber. Das Podest komplettierte Armin Häcki.

Die Mini-Minis
KU9 Buben
MU9 Mädchen
JO Meitli
Das Damenpodest
Das Herrenpodest

In der inoffiziellen Familienwertung hatte Familie Suter mit zwei Goldenen die Nase vorn vor drei Familien mit jeweils einmal Gold und einmal Silber, nämlich den Käppelis, den Fends und den Ramseiers. Drei Medaillen nahm Familie Häcki mit heim: Silber und zwei Bronzene. Ebenfalls zweimal Bronze hängen bei den Familien Steinmann und Hinteregger zu Hause. Noch spannender waren die Familien-internen Vergleiche Jung gegen Alt. Der Nachwuchs hatte fast alle Duelle gewannen. Einzig Luzia Steinmann war zu schnell für ihre Söhne.

Das «Differenzler»-Podest ist immer für Überraschungen gut, da es in dieser Wertung natürlich auch ein wenig Glück braucht. In der anderen Kategorie als Vierter noch knapp am Podest vorbei geschrammt, stand Christian Benz mit auf die Hundertstel identischer Zeit zuoberst vor dem VaterSohn-Duo Christian Adlhart und Florian Fend (0.02s). Über den dritten Platz und eine TobleroneStange freute sich Federica Hinteregger (0,06s).

Das Differenzler Podest

Vor der Rangverkündigung lud der Skiclub zum Mittagessen ins Hotel Brunni ein. Speaker und Präsident Heinz Gaisser gab sich die Ehre, die begehrten Medaillen und Wanderpokale zu überreichen. Für die Männer gab es zudem feine Plättli von der Metzgerei Weiss, die Damen freuten sich über Gutscheine der Drogerie Rütimann. Bei der Verlosung durften sich einige Glückspilze über Sponsoren-Gutscheine von Voitsport, dem Skirennsport-Spezialist aus Zürich-Albisrieden, freuen. Und alle hatten zum Schluss einen tiefen Griff in die Schleckzeugboxen zu gut – für die Kids das (gar nicht so) heimliche Highlight. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Siegerinnen, ein grosses Dankeschön allen Helfern und Helferinne und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Neuer Ort, neues Glück: Herbst-Trainingslager in Sölden (Ö)

Nach vielen Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten, hat die RG Albis das Herbsttrainingslager vom Pitztal ins benachbarte Ötztal verlegt. Ausschlaggebend waren beste persönliche Kontakte zu den Tiroler Skiliftbetreibern, was das Stecken eigener Läufe auf dem Rettenbachferner, speziell zugeschnitten auf den eigenen Rennnachwuchs ermöglichte. In der ersten Woche der Zürcher Herbsferien Anfang Oktober bezog die RG Albis also mit eine 50-köpfigen Truppe Quartier in Sölden.

Das Training übernahmen federführend der ehemalige Kaderläufer und FIS-Fahrer Luc Weitering zusammen mit Felix Bayerle, die sich um die JO’s kümmerten, während die Minis von den Nachwuchstrainerinnen Nora Banfic und Aurelia Hinteregger zusammen mit erfahrenen Eltern-Trainern Ulf Nielsen, Silvia Zurfluh, Isabel Gartner und neu Ueli Korrodi technisch weiter gebracht werden sollten. Sowohl für die Minis als auch für die JOs ging es aber an den ersten beiden Tagen in Kleingruppen zunächst mit Techniktraining auf der freien Piste los. Neuschnee und dichter Nebel machten ein sinnvolles Stangentraining unmöglich.

Und wie jedes Jahr im Herbst auf dem Gletscher drängelt sich das Who-des-Who der internationalen Weltcup-Elite gerne auf die Fotos mit unseren Kids. Hier ein kleiner Auszug, wer uns da alles über den Weg lief: Manuel Feller, die österreichische Slalom-Nummer 1, River Radamus, der Mann der coolen Frisuren, Kajsa Vickhoff Lie, WM-Dritte im Super-G in Saalbach-Hinterglemm, Lara Colturi, der neue Stern am Slalom-Himmel und erste Jägerin von Mikaela Shiffrin, Wendy Holdener, Top-Läuferin aus Unteriberg, Camille Rast, die amtierende Slalom-Weltmeisterin und ebenso wie die amtierende Slalom-WeltcupKristallkugelgewinnerin Zrinka Lutic, dessen Trainer so freundlich war, unser Abschlussgruppenfoto zu schiessen.

Gruppenfoto mit Zrinka Lutic
Gruppenbild mit Aussicht auf 3’250 m Höhe
Türlersee Testlauf 2025 Sep

Türlersee-Lauf Konditionstest 22.09.2025

Der Regenradar kündigte just zum Startzeitpunkt um 18 Uhr den Durchzug einer dunklen
Front an, was einen beträchtlichen Teil der Freunde des Ski-Rennsports davon abhielt, sich
dem zweiten Leistungstest im September zu unterziehen. Die Helfer-Crew stand jedenfalls
parat und durfte auch nach dem Pächterwechsel des Campings die Scheune in Türlen als
Start- und Zielbereich nutzen. Der Niederschlag war dann zum guten Glück nur halb so
schlimm, so dass die Laufbedingungen für die 16 Sportlerinnen und Sportler um den Türlersee
passabel waren.

Fleissige Helfer am Testlauf

Die Tages-Bestzeit stellte in 18:35 Minuten Hector Herud (Jahrgang 2013; JO Knaben) auf.
Damit unterbot er seine eigene Zeit aus dem Mai um ganze zwei Minuten. Sein Kumpel Timo
Steinmann benötigte nur sechs Sekunden weniger, worauf er ebenfalls stolz sein konnte, hatte
er den schönen Türlersee doch eine Minute schneller umrundet als sein Papa und seine zwei
jüngeren Brüder Moritz und Emil. Gute Premieren-Leistungen zeigten Flurin Althaus (2016) in
19:23 und Harry Korrodi (2015) in 22:10.
Bei den JO-Meitli war Idun Nielsen (2013) mit 21:12 deutlich die Schnellste vor ihrer
Schwester Nora (2017, mit persönlicher Bestzeit in 23:24) und den Hinteregger-Meitli Amalia
(2016, ebenfalls mit PB in 23:37) und Federica (2014).
Um die 650m-Piccolo-Runde flitzten Olivia Gagliardi und Simon Häcki, der mit Jahrgang 2020
wieder einmal der jüngste Teilnehmer war.

Skiweekend 15. / 16.03.2025 Hasliberg / Wasserwendi

Letztes Jahr wurde das Skiweekend leider mangels Anmeldungen abgesagt.
In diesem Jahr haben sich leider auch nicht die gewünschten 12 Teilnehmer angemeldet. Offenbar ist die Form eines gemütlichen, geselligen Skiweekends mit Gleichgesinnten ein Auslaufmodell, schade.
Trotz der «nur» 9 Anmeldungen hatte der Organisator beschlossen das Skiweekend durchzuführen.
Voll motiviert trafen sich die Teilnehmer am Samstagmorgen in der Früh auf dem Chratz zur Abfahrt mit dem Klein-Car.
„Da habe ich die Anmeldeliste nicht korrekt nachgeführt!“ sagte der Organisator besorgt, als er sah, dass im Car ein Sitzplatz zu wenig vorhanden war.
Doch mit der Hilfe des flexiblen Carchauffeurs, wurde schnell improvisiert und der Organisator nahm auf seinem Reisekoffer zwischen den Sitzreihen Platz.
Bei nebligem und regnerischem Wetter erreichte das Grüppli schliesslich das Hotel Twing in Wasserwendi Hasliberg.
Den schlechten Wetterverhältnissen zum Trotz, beschlossen 7 Skifahrer das Wetter und die Pisten in den höheren Sektionen zu begutachten. Und siehe da – sie hatten Glück. Ab Käserstatt zeigte sich die Sonne bei Top-Schneeverhältnissen.

Am Mittag war die Gruppe wieder vollzählig und genoss das Skifahren im wunderschönen Skigebiet.
Das Hotel Twing bot die die ideale, gemütliche Unterkunft, welche auch kulinarisch alle Teilnehmenden zu verwöhnen vermochte.

Am Mittag war die Gruppe wieder vollzählig und genoss das Skifahren im wunderschönen Skigebiet.
Das Hotel Twing bot die die ideale, gemütliche Unterkunft, welche auch kulinarisch alle Teilnehmenden zu verwöhnen vermochte.

Am Sonntag meinte es Petrus dann leider nicht mehr so gut mit den Wintersportlern, so wurde beschlossen nach dem Apéro und lokalem Käseeinkauf, ohne Skifahren die Rückreise vorzeitig anzutreten.
Glücklich und fidel erreichte die Truppe, etwas früher als geplant, wieder den Chratz in Hausen.
Wer weiss, vielleicht gibt es trotz der schwindenden Teilnehmerzahl nächsten Jahr wieder ein Skiweekend.

Hines

Voitsport-Race wird eine Smart Competition – RG Albis holt zwei Medaillen

Die RG Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, wagte sich als erster Skiverein des Zürcher Schneesportverbandes ZSV daran, ein Kinder-Skirennen in der Form eines Smart Competitions durchzuführen. Und so wurde das Voitsport-Race am 09.03.2025 in Brunni-Alpthal nach dem von Swiss Olympic entwickelten Konzept durchgeführt. Ziel ist es, dass die jungen Athletinnen und Athleten bei Nachwuchswettkämpfen mehr aktiv Ski fahren anstatt zwischen Besichtigung und Rennen lange warten zu müssen, die Gemeinschaft untereinander zu fördern und letztlich zusammen etwas weniger verbissen Freude am Skirennsport zu haben. Erreicht wurde dies dadurch, dass es 1. drei (statt nur einem oder zwei) Läufe gab, wovon nur die beiden besseren gewertet wurden und keine Besichtigung stattfand, dass 2. “Side-Events” vor, zwischen und nach den Durchgängen zu durchlaufen waren und 3. die Kinder in Club-übergreifenden Gruppen eingeteilt und betreut wurden. Als Side-Events standen ein Parallelslalom, freies Fahren, eine Start-Übung und eine Skating-Übung bereit, wofür die Gruppen Extrapunkte sammeln konnten und dies fleissig taten.


Kurssetzer Ulf Nielsen steckte einen anspruchsvollen Combi-Race mit wechselnden Elementen aus Slalom und Riesenslalom mit einer durchschnittlichen Laufzeit von etwa 1:15 Minute, deutlich länger als üblich. In der jüngeren Kategorie U9 siegten Elin Zhang von Zürileu respektive Sébastien Dudler aus Altendorf. Zwei der insgesamt zwölf Medaillen konnte die RG Albis holen: Die Hausemerin Federica Hinteregger wurde in der Kategorie U11 Zweite hinter Paulina Leschner vom SC Altendorf und vor Gina Neff. In der gleichen Kategorie bei den Buden entschied Hendrik Hintz von der RG Albis das Rennen vor Beat Stössel und Timoty Bovet mit Tagesbestzeiten klar für sich. Pokale gab es für die ersten drei, aber alle Kinder erhielten eine Teilnehmermedaille sowie ein feines Biberli mit auf den Heimweg nach der Rangverkündigung durch RG Albis-Leiter Jan Herud. OK-Präsidentin Steffi Bowles und Wettkampfleiter Patrick Holzner konnten nach dem überaus positiven Feedback aller Beteiligten hochzufrieden sein. Ein kleiner Wermutstropfen war einzig die eher niedrige Teilnehmerzahl von rund 65 Kids, wovon die RG Albis ein Drittel an den Start brachte. Im Swiss-Ski Wettkampfbericht erhielt der Anlass Bestnoten mit abschliessendem Sonderlob als “Rennformat mit Zukunft”.

Nuki, Pommes, Herz – und wieder Vollgas bei den Vereinsmeisterschaften

Nachdem das letztjährige Clubrennen dem Schneemangel zum Opfer fiel, war am 08.03.2025 in Brunni-Alpthal wieder Vollgas angesagt. Am Morgen -3°C, nachmittags +17°C, also satte 20°C Temperaturunterschied bedeutete ein grosse Herausforderung für die Service-Männer und -Frauen bei der Wahl der Rennwachse und für alle bei der Wahl der Kleider. Wie 2022 wurde das Clubrennen in zwei Riesenslalomläufen ausgetragen. Preise gab es in zwei Kategorien: 1. Ganz klassisch für die schnellste Zeit in einem «Best-of-Two» (nur der schnellere Lauf zählte) und 2. einem «Differenzler» mit der geringsten Zeitvarianz zwischen den beiden Durchgängen. Die Schneedecke präsentierte sich als dünn, hielt aber, so dass sich rund 60 Rennsport-Fans um die Vereinsmeisterkrone «matchen» (sprich: mätschen) konnten. Nachdem alle ihre Startnummer von Linda Nielsen und Esther Urech bezogen hatten, Startchef Hansueli Minder und Zeitnehmer Dominik Fritschi parat waren, der Streckenwärter Markus Steinmann seine Position eingenommen hatte, konnte Speaker Heinz Gaisser den Start pünktlich um 10 Uhr auf dem von Alt-Cheftrainer Rudi Ravasio ausgesteckten Kurs verkünden.

Da die amtierenden Vereinsmeister nicht zur Titelverteidigung antreten konnten, war der Weg frei für neue Gesichter zuoberst auf dem Podium.

In der Kategorie U9 (Jahrgänge 2016 und jünger) flitzte bei den Meitli Amalia Hinteregger am schnellsten ins Tal vor Nora Nielsen und Estelle Heinzmann, wobei einen Podestplatz bei drei Starterinnen alle auf sicher hatten. Bei den jüngsten Knaben schnappte sich Emil Steinmann die Gold- Medaille knapp vor Gianni Moreira und Dean Bowles. In der Kategorie U11 (Jg. 2014-2015) strahlten Federica Hinteregger, Sofia Hartley und Bogi Szakacs auf dem Podest um die Wette. Bei den U11- Knaben konnte sich Eric Bowles vor Simon Fend und Leandro Ferreira durchsetzen. In der starken JO- Mädchen-Kategorie (Jg. 2009-2013) gab es einen Favoritensieg der RLZ-Kaderathletin Emma Dugar, jedoch nur knapp vor Estelle Thiel und Romy Kamp. Die Vereinsmeisterkrone der JO-Boys darf sich Severin Ramseier aufsetzen, Silber ging an Daniel Thiel, Bronze an Yves Huber. Bei den Damen liess Tina Duger einen Spitzenlauf raus und krönte sich damit vor Madlaina Muntwyler und Steffi Bowles nicht nur zur neuen Vereinsmeisterin sondern erzielte auch die Tagesbestzeit. Traditionell war das Starterfeld bei den Männern am grössten. 18 ehemalige FIS-Läufer, Nostalgie-Fans und Papis lieferten sich heisse Fight. In der offiziellen Kategorie gewann Daniel Gerber vor Christian Thiel und Kai Wenk.

Skiclub Hausen am Albis – Ü18

In der (inoffizellen) Familienwertung konnten die Thiels drei Silberne ergattern, Familie Bowles ging mit einer Goldenen und zwei Bronzenen nach Hause und jeweils zwei Goldene erkämpften sich die Hintereggers und die Dugars. Noch spannender waren die Familien-internen Duelle: Wie lange halten die Altvorderen gegen ihren Nachwuchs noch Stand? Hier zeigte sich ein bunt gemischtes Bild. Bunt war es auch auf dem Differenzler-Podest auch bekannt als «Wundertüten-Podium», da nicht wie üblich die schnellste Zeit zählt sondern die kleinsten Zeitdifferenz zwischen den beiden Läufen. Und so fand sich die jüngste Teilnehmerin Estelle Heinzmann mit Jahrgang 2018 als Zweite zwischen den Herren Kai Wenk, der eine identische Zeit fuhr, und Sergio Moreira. Zur Belohnung gab es Schokolade und – Jasskarten.

Differenzler Podest

Nach dem Mittagessen im Hotel Brunni folgte die Rangverkündigung mit anschliessender Verlosung eloquent moderiert durch Präsident Heinz Gaisser. Neben den begehrten Medaillen und den Wanderpokalen gab es feine Plättli der Metzgerei Weiss zu gewinnen. Bei der Verlosung durften sich einige Glückspilze über Sachpreise und Gutscheine von Voitsport, dem Skirennsport-Spezialist aus Zürich-Albisrieden, der Hausemer Drogerie Rütimann und El Pedal, der Velo-Spezialist aus Hausen-Heisch freuen. Zu guter Letzt durften alle Kids einmal in die Schleckzeugboxen mit Nuki, sauren Pommes und Herz greifen. Die vollständige Rangliste findet sich zum Selbststudium auf der Vereins-Homepage unter den Resultaten.

Hier noch ein Bild aus der Nostalgie-Abteilung

Skiclub Hausen am Albis Nostalgie

Janine Mächler: Erste Weltcuppunkte bei Slalom am Semmering

Mit der hohen Startnummer 48 hatte sich Janine Mächler am 29.01.2024 erstmals als 30. gerade noch für den zweiten Durchgang des Weltcupslaloms im schönen Kurort am Semmering (Ö) qualifiziert. Mit der 22-besten Zeit im zweiten Lauf konnte sie sich in der Schlussabrechnung noch auf Rang 26 verbessern und holte damit ihre ersten Weltcuppunkte, nämlich deren fünf. Am 05.01.2025 sammelte sie in im kroatischen Kranjska Gora mit dem 21. Rang weitere 10 WC-Punkte, nachdem sie im ersten Lauf auf den 18. Platz vorpreschte und dabei Topstar Katharina Liensberger hinter sich liess. Die Formkurve stimmte, so hätte es eigentlich weiter gehen können. Ein paar Tage später war das RG Albis-Gewächs für den Nachtslalom in Flachau (Ö) aufgeboten, wurde aber durch massive Rückenprobleme zurückgebunden, welche sie in der vielversprechenden Saison leider ausbremsten.