Neue Vereinsmeister 2026: Désirée Benz und Florian Fend

In der mittlerweile Standard gewordenen Schnee- und Wetter-Lotterie am Sonntag, 22. Februar 2026hatten die Alpinen des Skiclubs aus Hausen ausgesprochenes Glück: morgens eine harte und schnelle Piste bei -2°C, mittags eine weiche Sulzunterlage bei +11°C. Dies waren die Bedingungen, auf denen die diesjährigen Clubmeisterschaften in Brunni-Alpthal ausgetragen wurden. Die Rennstrecke hielt bestens und statt durchnässendem Regen (wie am Vortag) zeigte sich die Frühlingssonne.

Traditionell gab es zwei Kategorien: Der «Differenzler», bei dem der Sieg über die kleinste Zeitvarianz zwischen zwei Durchgängen ermittelt wird und klassisch die schnellste Zeit im Best-of Two-Modus, bei dem nur der schnellere Lauf in die Wertung kommt. 53 Cracks, Nostalgie-Fans, Papis, Mamis und der ganze Rennsportnachwuchs fuhren die neuen Vereinsmeister- und meisterinnen unter sich aus und lieferten sich heisse Fights.

In der Kategorie U9 (Jahrgänge 2017 und jünger) flitzte bei den Buben Andrin Käppeli am schnellsten ins Tal vor den Brüdern Dario und Simon Häcki. Emil Steinmann, eigentlich Favorit, nahm zuviel Risiko und schied beide Male aus. In der Kategorie U11-Meitli (2015-2016) gewann Andrea Suter vor Sophia Käppeli und Amalia Hinteregger. Bei den U11-Knaben setzte sich Harry Korrodi vor Dean Bowles und Moritz Steinmann durch. Bei den JO-Mädchen (2010-2014) reichten sich Julia Suter vor Laura Fend und Aurelia Hinteregger auf dem Podest die Hand. Den Vereinsmeistertitel der JO-Boys verteidigte RLZ-Kaderfahrer Severin Ramseier, Silber ging an Hector Herud, Bronze an Valentino Vietti. Bei den Damen zeigte Désirée Benz, Schweizer Meisterin 2025 im Skicross, einen starken Lauf und holte sich die Vereinsmeisterkrone vor Lina Ramseier und Luzia Steinmann. Im traditionell grössten Starterfeld sicherte sich bei den Männern der Kaderläufer Florian Fend den Titel mit Tagesbestzeit vor dem enthronten Vorjahressieger Daniel Gerber. Das Podest komplettierte Armin Häcki.

Die Mini-Minis
KU9 Buben
MU9 Mädchen
JO Meitli
Das Damenpodest
Das Herrenpodest

In der inoffiziellen Familienwertung hatte Familie Suter mit zwei Goldenen die Nase vorn vor drei Familien mit jeweils einmal Gold und einmal Silber, nämlich den Käppelis, den Fends und den Ramseiers. Drei Medaillen nahm Familie Häcki mit heim: Silber und zwei Bronzene. Ebenfalls zweimal Bronze hängen bei den Familien Steinmann und Hinteregger zu Hause. Noch spannender waren die Familien-internen Vergleiche Jung gegen Alt. Der Nachwuchs hatte fast alle Duelle gewannen. Einzig Luzia Steinmann war zu schnell für ihre Söhne.

Das «Differenzler»-Podest ist immer für Überraschungen gut, da es in dieser Wertung natürlich auch ein wenig Glück braucht. In der anderen Kategorie als Vierter noch knapp am Podest vorbei geschrammt, stand Christian Benz mit auf die Hundertstel identischer Zeit zuoberst vor dem VaterSohn-Duo Christian Adlhart und Florian Fend (0.02s). Über den dritten Platz und eine TobleroneStange freute sich Federica Hinteregger (0,06s).

Das Differenzler Podest

Vor der Rangverkündigung lud der Skiclub zum Mittagessen ins Hotel Brunni ein. Speaker und Präsident Heinz Gaisser gab sich die Ehre, die begehrten Medaillen und Wanderpokale zu überreichen. Für die Männer gab es zudem feine Plättli von der Metzgerei Weiss, die Damen freuten sich über Gutscheine der Drogerie Rütimann. Bei der Verlosung durften sich einige Glückspilze über Sponsoren-Gutscheine von Voitsport, dem Skirennsport-Spezialist aus Zürich-Albisrieden, freuen. Und alle hatten zum Schluss einen tiefen Griff in die Schleckzeugboxen zu gut – für die Kids das (gar nicht so) heimliche Highlight. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Siegerinnen, ein grosses Dankeschön allen Helfern und Helferinne und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Reto & Janine - Skiclub Hausen

Die Mächler-Geschwister rocken Neuseeland

Aus Coronet Peak bringen die Geschwister Reto und Janine Mächler im Rahmen des Australian New Zealand Cup im August 2024 zwei Siege und viele FIS-Punkte mit nach Hause.

Mit «Number One» im letzten Slalom in Coronet Peak krönte Janine Mächler ihre starken Auftritte in Neuseeland und nimmt neben insgesamt 195 FIS-Punkten ein gutes Gefühl mit auf den Heimweg. Die Basis zum Erfolg legte die für den SC Hausen am Albis startende Swiss-Ski B-Kader-Athletin bereits im ersten Durchgang. Hinter ihr wurde die Italienerin Lucrezia Lorenzi (+0.36) Zweite, Rang drei ging mit Amélie Klopfenstein (+0.78) ebenfalls an die Schweiz. Schon in den ersten zwei Rennen im Australian New Zealand Cup gehörte die 19-jährige Thalwilerin zu den Top-Fünf. Zwei Wochen zuvor errang sie bei den neuseeländischen Meisterschaften im Slalom und Riesenslalom jeweils den zweiten Platz.

Janine Skiclub Hausen
Janine Mächler

Familie Mächler durfte sich über einen weiteren Sieg ihres Nachwuchses freuen: Bereits einen Tag zuvor legte Janines älterer Bruder Reto vor und triumphierte im FIS-Rennen mit einem Vorspung von 23 Hundertstel vor seinem Landsmann Joel Lütolf. Am Samstag bestätigte er im zweiten Slalom mit einem vierten Rang (+0.34) seine starke Form.

Reto Skiclub Hausen
Reto Mächler