Neues aus der „Weltcup-Ecke“ – Saison 2025/26: Rückblicke, Rücktritte & Selektionen

Janine Mächler – Erster Europacup-Sieg in Hasliberg

Niels Hintermann (Jahrgang 1995): Nationalmannschaft – Rücktritt

Nachdem der Abfahrtsspezialist die vorherige Saison aufgrund seiner Krebserkrankung auslassen musste, arbeitete er hart an seinem Comeback und dies sehr erfolgreich. Mit Top Ten-Platzierungen, hervorzuheben sind die Ränge 6 und 7 auf der Streif in Kitzbühel resp. in Gröden, war er wieder mitten in der Weltspitze. Sehr schade und fast schon unverständlich war die Entscheidung, dass ihm der Start auf der Olympia-Abfahrt in Bormio verwehrt wurde. Aber das war für ihn rückblickend wohl alles nicht mehr so wichtig. Denn wenig später gab der in Weltcup-Kreisen geschätzte und beliebte Athlet doch ein bissl überraschend seinen Rücktritt. Die Bereitschaft, voll ans Limit zu gehen, war nicht mehr voll da und insofern war es konsequent, die Reissleine zu ziehen und den Rücktritt selbstbestimmt vor laufenden Kameras zu verkünden anstatt Verletzungs-bedingt nach einem Sturz per Pressemitteilung. Seinem abschliessenden Auftritt ist Respekt zu zollen. Und somit endete Niels’ Ski-Karriere, in welcher er durch viele Höhen und Tiefen gegangen ist und mit seinen Glanzlichtern unserem Skiclub viel Freude bereitet hatte, mit dem Abschiedsrennen in Lillehammer (NOR) am 21. März 2026. www.nielshintermann.ch

Reto Mächler (Jahrgang 2001): B-Kader

Siehe separater Artikel: „Schweizermeister“. www.retomaechler.com

Romina Burkhard (Jahrgang 2008)

Romina war bis zur Hälfte der vergangenen Saison im Cup, der für die C-Kader Selektion zählt, vielversprechend unterwegs, nach Halbzeit sogar in Führung liegend. Anfang Februar erlitt die Mettmenstetterin aus heiterem Himmel im Riesenslalom-Training in Engelberg einen Kreuzbandriss. Die Saison war damit gelaufen, ebenso die C-Kader Ambitionen. Diesen herben Rückschlag galt es für die junge Athletin zu verkraften. Der für ihren Trainingsfleiss bekannte Nachwuchsläuferin ist für die kommende Saison zu wünschen, dass sie an ihre alte Form wieder anknüpfen kann und verletztungsfrei bleibt.

Regionalen Leistungszentrum (RLZ) Hoch-Ybrig

Andri Moser (Jahrgang 2001)

Auch Andri, der das Skirennen-Fahren bei der Renngruppe Hausen gelernt hat, war vom Verletzungspech verfolgt, wodurch er in viele Rennen nicht sein volles Leistungspotenzial abrufen konnte. Nachteilig wirkte sich für ihn eine Reglementänderung aus, wonach die besten drei Resultate pro Disziplin zählen (statt bisher zwei). Der Bonstettener schaffte es somit nicht mehr, die erforderlichen Punkte zu erreichen und wurde vom B-Kader zum Regionalkader zurückgestuft. Dass er das Skifahren nicht verlernt hat, zeigte er bei den Schweizermeisterschaften mit einem 4. Rang im Riesenslalom, gerade einmal 13 Hunderstel am Podest vorbei. Wie die Reise nun weiter geht, ist noch offen. www.andrimoser.ch

Darüber hinaus wurden folgende Athletinnen und Athleten in den Regionalkader aufgenommen:

Florian Fend (Jg. 2009)

Estelle Thiel (Jg. 2009)

Finn Hufnagel (Jg. 2009)

Lotta Hufnagel (Jg. 2011)

Severin Ramseier (Jg. 2012)

Carl-Louis Wolter (Jg. 2012)

Daniel Thiel (Jg. 2012)

Unserem Skirennnachwuchs wünschen wir eine gute Vorbereitung und viel Glück in der neuen Saison.

Zwei Siege der RG Albis beim Voitsport-Race

Am Sonntag, dem 01.03.2026, herrschte bei der RG Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, Hochbetrieb: Das beliebte Kinderskirennen stand auf dem Programm und verlangte die geballte Manpower des ganzen Vereins. Trotz der zu warmen Temperaturen präsentierte sich die Piste in Haggenegg in gutem Zustand. So konnte Kurssetzer Ulf Nielsen für die rund 70 jungen Athletinnen und Athleten einen anspruchsvollen Combi-Race mit abwechselnden Elementen aus Slalom und Riesenslalom stecken. Das Rennen wurde im bewährten Smart Competition-Format ausgetragen mit drei Durchgängen, wovon die beiden besten in die Wertung kamen. “Smart” wurde der Wettbewerb unter anderem durch die vier Side-Events Parallelslalom, freies Fahren, Start-Übung und Skating- Übung, so dass für die Kids statt der üblichen Warterei Spass und Bewegung geboten wurden.

Action bei den Side-Events – Startübung

In der Kategorie MU9 (Meitli, Jahrgänge 2017 und jünger) lieferte sich RG-Albis-Nachwuchshoffnung Nora Nielsen ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Lara Czermak von der RGZO und hatte am Ende mit 35 Hundertstelsekunden die Nase vorn. Das Podest komplettierte Juna Kramer von Zürileu. Bei den KU9-Knaben gab es für die Säuliämtler Talentschmiede noch mehr Grund zum Jubeln: Andrin Käppeli siegte vor Vereinskollege Emil Steinmann aus Uerzlikon, Dritter wurde Benjamin Baumgartner (RGZO). In der Kategorie MU11 holten sich die Zwillingsschwestern Leila und Lena Kümin aus Feusisberg Gold und Bronze, Silber sicherte sich Cara Kramer von Zürileu. Bei den KU11- Knaben überzeugte Samuel Geisser aus Altendorf mit Tagesbestzeit und gewann knapp vor Beat Stössel und Nik Kümin aus Feusisberg. Die verdienten Pokale gab es bei der Rangverlesung durch RG Albis-Leiter Jan Herud für die ersten drei, alle Kinder erhielten jedoch eine Überraschung und eine Teilnehmermedaille.

Das Podest von links Emil Steinmann Andrin Käppeli und Benjamin Baumgartner
Action bei der Voitsport-Race-Siegerehrung

Neue Vereinsmeister 2026: Désirée Benz und Florian Fend

In der mittlerweile Standard gewordenen Schnee- und Wetter-Lotterie am Sonntag, 22. Februar 2026hatten die Alpinen des Skiclubs aus Hausen ausgesprochenes Glück: morgens eine harte und schnelle Piste bei -2°C, mittags eine weiche Sulzunterlage bei +11°C. Dies waren die Bedingungen, auf denen die diesjährigen Clubmeisterschaften in Brunni-Alpthal ausgetragen wurden. Die Rennstrecke hielt bestens und statt durchnässendem Regen (wie am Vortag) zeigte sich die Frühlingssonne.

Traditionell gab es zwei Kategorien: Der «Differenzler», bei dem der Sieg über die kleinste Zeitvarianz zwischen zwei Durchgängen ermittelt wird und klassisch die schnellste Zeit im Best-of Two-Modus, bei dem nur der schnellere Lauf in die Wertung kommt. 53 Cracks, Nostalgie-Fans, Papis, Mamis und der ganze Rennsportnachwuchs fuhren die neuen Vereinsmeister- und meisterinnen unter sich aus und lieferten sich heisse Fights.

In der Kategorie U9 (Jahrgänge 2017 und jünger) flitzte bei den Buben Andrin Käppeli am schnellsten ins Tal vor den Brüdern Dario und Simon Häcki. Emil Steinmann, eigentlich Favorit, nahm zuviel Risiko und schied beide Male aus. In der Kategorie U11-Meitli (2015-2016) gewann Andrea Suter vor Sophia Käppeli und Amalia Hinteregger. Bei den U11-Knaben setzte sich Harry Korrodi vor Dean Bowles und Moritz Steinmann durch. Bei den JO-Mädchen (2010-2014) reichten sich Julia Suter vor Laura Fend und Aurelia Hinteregger auf dem Podest die Hand. Den Vereinsmeistertitel der JO-Boys verteidigte RLZ-Kaderfahrer Severin Ramseier, Silber ging an Hector Herud, Bronze an Valentino Vietti. Bei den Damen zeigte Désirée Benz, Schweizer Meisterin 2025 im Skicross, einen starken Lauf und holte sich die Vereinsmeisterkrone vor Lina Ramseier und Luzia Steinmann. Im traditionell grössten Starterfeld sicherte sich bei den Männern der Kaderläufer Florian Fend den Titel mit Tagesbestzeit vor dem enthronten Vorjahressieger Daniel Gerber. Das Podest komplettierte Armin Häcki.

Die Mini-Minis
KU9 Buben
MU9 Mädchen
JO Meitli
Das Damenpodest
Das Herrenpodest

In der inoffiziellen Familienwertung hatte Familie Suter mit zwei Goldenen die Nase vorn vor drei Familien mit jeweils einmal Gold und einmal Silber, nämlich den Käppelis, den Fends und den Ramseiers. Drei Medaillen nahm Familie Häcki mit heim: Silber und zwei Bronzene. Ebenfalls zweimal Bronze hängen bei den Familien Steinmann und Hinteregger zu Hause. Noch spannender waren die Familien-internen Vergleiche Jung gegen Alt. Der Nachwuchs hatte fast alle Duelle gewannen. Einzig Luzia Steinmann war zu schnell für ihre Söhne.

Das «Differenzler»-Podest ist immer für Überraschungen gut, da es in dieser Wertung natürlich auch ein wenig Glück braucht. In der anderen Kategorie als Vierter noch knapp am Podest vorbei geschrammt, stand Christian Benz mit auf die Hundertstel identischer Zeit zuoberst vor dem VaterSohn-Duo Christian Adlhart und Florian Fend (0.02s). Über den dritten Platz und eine TobleroneStange freute sich Federica Hinteregger (0,06s).

Das Differenzler Podest

Vor der Rangverkündigung lud der Skiclub zum Mittagessen ins Hotel Brunni ein. Speaker und Präsident Heinz Gaisser gab sich die Ehre, die begehrten Medaillen und Wanderpokale zu überreichen. Für die Männer gab es zudem feine Plättli von der Metzgerei Weiss, die Damen freuten sich über Gutscheine der Drogerie Rütimann. Bei der Verlosung durften sich einige Glückspilze über Sponsoren-Gutscheine von Voitsport, dem Skirennsport-Spezialist aus Zürich-Albisrieden, freuen. Und alle hatten zum Schluss einen tiefen Griff in die Schleckzeugboxen zu gut – für die Kids das (gar nicht so) heimliche Highlight. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Siegerinnen, ein grosses Dankeschön allen Helfern und Helferinne und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Neuer Ort, neues Glück: Herbst-Trainingslager in Sölden (Ö)

Nach vielen Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten, hat die RG Albis das Herbsttrainingslager vom Pitztal ins benachbarte Ötztal verlegt. Ausschlaggebend waren beste persönliche Kontakte zu den Tiroler Skiliftbetreibern, was das Stecken eigener Läufe auf dem Rettenbachferner, speziell zugeschnitten auf den eigenen Rennnachwuchs ermöglichte. In der ersten Woche der Zürcher Herbsferien Anfang Oktober bezog die RG Albis also mit eine 50-köpfigen Truppe Quartier in Sölden.

Das Training übernahmen federführend der ehemalige Kaderläufer und FIS-Fahrer Luc Weitering zusammen mit Felix Bayerle, die sich um die JO’s kümmerten, während die Minis von den Nachwuchstrainerinnen Nora Banfic und Aurelia Hinteregger zusammen mit erfahrenen Eltern-Trainern Ulf Nielsen, Silvia Zurfluh, Isabel Gartner und neu Ueli Korrodi technisch weiter gebracht werden sollten. Sowohl für die Minis als auch für die JOs ging es aber an den ersten beiden Tagen in Kleingruppen zunächst mit Techniktraining auf der freien Piste los. Neuschnee und dichter Nebel machten ein sinnvolles Stangentraining unmöglich.

Und wie jedes Jahr im Herbst auf dem Gletscher drängelt sich das Who-des-Who der internationalen Weltcup-Elite gerne auf die Fotos mit unseren Kids. Hier ein kleiner Auszug, wer uns da alles über den Weg lief: Manuel Feller, die österreichische Slalom-Nummer 1, River Radamus, der Mann der coolen Frisuren, Kajsa Vickhoff Lie, WM-Dritte im Super-G in Saalbach-Hinterglemm, Lara Colturi, der neue Stern am Slalom-Himmel und erste Jägerin von Mikaela Shiffrin, Wendy Holdener, Top-Läuferin aus Unteriberg, Camille Rast, die amtierende Slalom-Weltmeisterin und ebenso wie die amtierende Slalom-WeltcupKristallkugelgewinnerin Zrinka Lutic, dessen Trainer so freundlich war, unser Abschlussgruppenfoto zu schiessen.

Gruppenfoto mit Zrinka Lutic
Gruppenbild mit Aussicht auf 3’250 m Höhe

Voitsport-Race wird eine Smart Competition – RG Albis holt zwei Medaillen

Die RG Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen, wagte sich als erster Skiverein des Zürcher Schneesportverbandes ZSV daran, ein Kinder-Skirennen in der Form eines Smart Competitions durchzuführen. Und so wurde das Voitsport-Race am 09.03.2025 in Brunni-Alpthal nach dem von Swiss Olympic entwickelten Konzept durchgeführt. Ziel ist es, dass die jungen Athletinnen und Athleten bei Nachwuchswettkämpfen mehr aktiv Ski fahren anstatt zwischen Besichtigung und Rennen lange warten zu müssen, die Gemeinschaft untereinander zu fördern und letztlich zusammen etwas weniger verbissen Freude am Skirennsport zu haben. Erreicht wurde dies dadurch, dass es 1. drei (statt nur einem oder zwei) Läufe gab, wovon nur die beiden besseren gewertet wurden und keine Besichtigung stattfand, dass 2. “Side-Events” vor, zwischen und nach den Durchgängen zu durchlaufen waren und 3. die Kinder in Club-übergreifenden Gruppen eingeteilt und betreut wurden. Als Side-Events standen ein Parallelslalom, freies Fahren, eine Start-Übung und eine Skating-Übung bereit, wofür die Gruppen Extrapunkte sammeln konnten und dies fleissig taten.


Kurssetzer Ulf Nielsen steckte einen anspruchsvollen Combi-Race mit wechselnden Elementen aus Slalom und Riesenslalom mit einer durchschnittlichen Laufzeit von etwa 1:15 Minute, deutlich länger als üblich. In der jüngeren Kategorie U9 siegten Elin Zhang von Zürileu respektive Sébastien Dudler aus Altendorf. Zwei der insgesamt zwölf Medaillen konnte die RG Albis holen: Die Hausemerin Federica Hinteregger wurde in der Kategorie U11 Zweite hinter Paulina Leschner vom SC Altendorf und vor Gina Neff. In der gleichen Kategorie bei den Buden entschied Hendrik Hintz von der RG Albis das Rennen vor Beat Stössel und Timoty Bovet mit Tagesbestzeiten klar für sich. Pokale gab es für die ersten drei, aber alle Kinder erhielten eine Teilnehmermedaille sowie ein feines Biberli mit auf den Heimweg nach der Rangverkündigung durch RG Albis-Leiter Jan Herud. OK-Präsidentin Steffi Bowles und Wettkampfleiter Patrick Holzner konnten nach dem überaus positiven Feedback aller Beteiligten hochzufrieden sein. Ein kleiner Wermutstropfen war einzig die eher niedrige Teilnehmerzahl von rund 65 Kids, wovon die RG Albis ein Drittel an den Start brachte. Im Swiss-Ski Wettkampfbericht erhielt der Anlass Bestnoten mit abschliessendem Sonderlob als “Rennformat mit Zukunft”.

Janine Mächler: Erste Weltcuppunkte bei Slalom am Semmering

Mit der hohen Startnummer 48 hatte sich Janine Mächler am 29.01.2024 erstmals als 30. gerade noch für den zweiten Durchgang des Weltcupslaloms im schönen Kurort am Semmering (Ö) qualifiziert. Mit der 22-besten Zeit im zweiten Lauf konnte sie sich in der Schlussabrechnung noch auf Rang 26 verbessern und holte damit ihre ersten Weltcuppunkte, nämlich deren fünf. Am 05.01.2025 sammelte sie in im kroatischen Kranjska Gora mit dem 21. Rang weitere 10 WC-Punkte, nachdem sie im ersten Lauf auf den 18. Platz vorpreschte und dabei Topstar Katharina Liensberger hinter sich liess. Die Formkurve stimmte, so hätte es eigentlich weiter gehen können. Ein paar Tage später war das RG Albis-Gewächs für den Nachtslalom in Flachau (Ö) aufgeboten, wurde aber durch massive Rückenprobleme zurückgebunden, welche sie in der vielversprechenden Saison leider ausbremsten.

Ein bissl Plausch muss sein: Fondue-z’Nacht im Berggasthaus Haggenegg (SZ)

Der allseits beliebte Fondueplausch fand auch dieses Jahr in der Jakobsweg-Pilgerherberge Haggenegg statt, nämlich am 28.12.2024 im Anschluss ans Renntraining. Rund 35 Kids, Mamas und Papas, Trainerinnen und Betreuer wurden mit dem über die Grenzen des Kantons Schwyz hinaus bekannten Weltklasse-Fondues des Gästepaars Niederberger und ihrem Team in der sonnendurchfluteten Gaststube vorzüglich bewirtet. Eine Vorzugsbehandlung gab es auch vom Pistenchef Erich Steiner von den Bergbahnen Brunni-Haggenegg, der nach Einbrechen der Dunkelheit die Piste frei hielt für ein weiteres Highlight, die gemeinsame Lichter-Abfahrt zum Parkplatz, wo alle wohlbehalten angekommen waren.

Niels Hintermann im Sportpanorama – SC Hausen goes SRF

Am 09.10.2024 lief eine Eilmeldung über den SRF-Ticker, dass der für den SC Hausen startende Niels Hintermann die Saison 2024/25 verpassen würde. Kurz darauf gab der dreifache Weltcupsieger bekannt, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt war. So kam es, dass Niels am 01.12.2024 ins Sportpanorama eingeladen wurde. Und der SC Hausen liess sich nicht zweimal bitten, mit rund 20 Leuten ins Sendestudio nach Leutschenbach zu pilgern. Konzentriert, fokussiert aber sehr optimistisch war seine Einstellung, mit der er den Kampf gegen die Krankheit anging und die chemotherapeutischen Behandlungen über sich ergehen liess. Die nächste Pressemitteilung folgte am 22.02.2025 und war umso erfreulicher, nach welcher der Abfahrtsspezialist die Krankheit überwunden hatte und aller Voraussicht nach seine Rennfahrerkarriere wieder aufnehmen kann, wofür der SC Hausen alle verfügbaren Daumen drückt.

Reto & Janine - Skiclub Hausen

Die Mächler-Geschwister rocken Neuseeland

Aus Coronet Peak bringen die Geschwister Reto und Janine Mächler im Rahmen des Australian New Zealand Cup im August 2024 zwei Siege und viele FIS-Punkte mit nach Hause.

Mit «Number One» im letzten Slalom in Coronet Peak krönte Janine Mächler ihre starken Auftritte in Neuseeland und nimmt neben insgesamt 195 FIS-Punkten ein gutes Gefühl mit auf den Heimweg. Die Basis zum Erfolg legte die für den SC Hausen am Albis startende Swiss-Ski B-Kader-Athletin bereits im ersten Durchgang. Hinter ihr wurde die Italienerin Lucrezia Lorenzi (+0.36) Zweite, Rang drei ging mit Amélie Klopfenstein (+0.78) ebenfalls an die Schweiz. Schon in den ersten zwei Rennen im Australian New Zealand Cup gehörte die 19-jährige Thalwilerin zu den Top-Fünf. Zwei Wochen zuvor errang sie bei den neuseeländischen Meisterschaften im Slalom und Riesenslalom jeweils den zweiten Platz.

Janine Skiclub Hausen
Janine Mächler

Familie Mächler durfte sich über einen weiteren Sieg ihres Nachwuchses freuen: Bereits einen Tag zuvor legte Janines älterer Bruder Reto vor und triumphierte im FIS-Rennen mit einem Vorspung von 23 Hundertstel vor seinem Landsmann Joel Lütolf. Am Samstag bestätigte er im zweiten Slalom mit einem vierten Rang (+0.34) seine starke Form.

Reto Skiclub Hausen
Reto Mächler

1. Türlersee-Testlauf 29.05.2024

Bei guten äusseren Lauf-Bedingungen (= leichter Regen) wollten nur wenige Freunde des Skisports ihre Kondition einer Prüfung unterziehen. Beim Dauerlauf um den Türlersee traten gerade einmal 25 Sportlerinnen und Sportler an die Startlinie in Türlen.

Von den drei Herren zeigte sich Christian Adlhart in der besten konditionellen Vefassung in 17:16 Minuten vor Dietmar Hinteregger (17:57) und Markus Steinmann, der mit 19:38 seine Bestzeit von 19:56 unterbieten konnte. Auch die Damen füllten gerade so das virtuelle Podest mit Steffi Bowles zuoberst in 26:31 vor Silvia Zufluh (28:58) und Luzia Steinmann (31:01).

Die Tagesbestzeit in 17:02 über die 4-KM-Runde legte in der JO-Kategorie (Jahrgänge 2006 und jünger) der Hausemer Marco Aschwanden (Jg. 2010) hin, der damit eine gute Basis für seine Hauptsportart Fussball belegen konnte. Seine Trainer beim FC Wettswil-Bonsteten sehen dies sicher gerne.

Zweitschnellster wurde Florian Fend in 17:27 und benötigte damit elf Sekunden mehr als sein Papa. Timo Steinmann (2013) stellte mit 18:33 nicht nur eine sehr gute Zeit sondern auch einen neuen persönlichen Rekord auf. Einen Riesen-Leistungsprung um über zweieinhalb Minuten legte Eric Bowles (2014) hin mit 18:51. Auch Moritz Steinmann (2015) konnte mit 21:24 seine PB um etwa eine halbe Minute unterbieten. Bei den Mädchen war die Schnellste Federica Hinteregger (2014) in 24:01 vor ihren Schwester Amalia (2016) in 26:19. Die dritte Sophia Käppeli (2015) verzeichnete mit 26:33 eine ordentliche Leistungssteigerung von rund zwei Minuten. Um die 650m-Piccolo-Runde flitzte Dean Bowles in genau drei Minuten am flottesten herum. Lean (2016) und Timea Bär (2019) konnten ihre Vorjahreszeiten erwartungsgemäs unterbieten ebenso wie Dario (2017) und Simon Häcki, der mit Jahrgang 2020 erneut der jüngste Teilnehmer war.