Der Regenradar kündigte just zum Startzeitpunkt um 18 Uhr den Durchzug einer dunklen
Front an, was einen beträchtlichen Teil der Freunde des Ski-Rennsports davon abhielt, sich
dem zweiten Leistungstest im September zu unterziehen. Die Helfer-Crew stand jedenfalls
parat und durfte auch nach dem Pächterwechsel des Campings die Scheune in Türlen als
Start- und Zielbereich nutzen. Der Niederschlag war dann zum guten Glück nur halb so
schlimm, so dass die Laufbedingungen für die 16 Sportlerinnen und Sportler um den Türlersee
passabel waren.
Die Tages-Bestzeit stellte in 18:35 Minuten Hector Herud (Jahrgang 2013; JO Knaben) auf.
Damit unterbot er seine eigene Zeit aus dem Mai um ganze zwei Minuten. Sein Kumpel Timo
Steinmann benötigte nur sechs Sekunden weniger, worauf er ebenfalls stolz sein konnte, hatte
er den schönen Türlersee doch eine Minute schneller umrundet als sein Papa und seine zwei
jüngeren Brüder Moritz und Emil. Gute Premieren-Leistungen zeigten Flurin Althaus (2016) in
19:23 und Harry Korrodi (2015) in 22:10.
Bei den JO-Meitli war Idun Nielsen (2013) mit 21:12 deutlich die Schnellste vor ihrer
Schwester Nora (2017, mit persönlicher Bestzeit in 23:24) und den Hinteregger-Meitli Amalia
(2016, ebenfalls mit PB in 23:37) und Federica (2014).
Um die 650m-Piccolo-Runde flitzten Olivia Gagliardi und Simon Häcki, der mit Jahrgang 2020
wieder einmal der jüngste Teilnehmer war.